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Wie funktioniert Training mit Technogym Live, Checkup und MyWellness – und was fängst du mit den Zahlen an?

24. September 2026 · Body & Soul Women Redaktion · 11 Min. Lesezeit

Eine Frau läuft auf einem Technogym-Laufband mit großem Bildschirm.
Training mit Technogym Live, Checkup und MyWellness funktioniert als kleiner Kreislauf. Der Checkup zeigt dir in wenigen Minuten, wo du gerade stehst. MyWellness bündelt deine Trainingsdaten und deinen Plan in einem persönlichen Profil. Technogym Live zeigt dir am Cardiogerät in Echtzeit Tempo, Herzfrequenz und Kalorienverbrauch. Nach einer Weile misst du erneut und siehst, was sich verändert hat.
Wenn du noch nie mit so einem System trainiert hast, klingt das vermutlich nach viel Technik. Vielleicht fragst du dich, was du da überhaupt ablesen sollst. Oder du magst keine Zahlen über deinen Körper, die dir dann etwas vorhalten. Beides ist verständlich, und beides lässt sich klären.
Deshalb geht dieser Artikel der Reihe nach vor: Was steckt hinter den drei Namen? Wie könnte dein erster Termin im Body&Soul Women in Innsbruck aussehen? Wie liest du die Werte, ohne dich von ihnen bewerten zu lassen? Und was bringt dir das im Alltag zwischen Beruf, Familie und Verspannungen im Nacken?
Die Studio-Angaben stammen von den Seiten des Studios. Wo der genaue Ablauf im Studio selbst festgelegt wird, steht es dabei, damit du gezielt nachfragen kannst.

Key Takeaways

  • Der Checkup erfasst laut Studio in wenigen Minuten Körperzusammensetzung, Beweglichkeit, Herz-Kreislauf-Leistung und Kraft und zeigt dir deinen Ausgangspunkt.
  • MyWellness bündelt Trainingsdaten und Plan in deinem Profil, abrufbar am Kiosk im Studio und in der App. Programme lassen sich auf die verbundenen Geräte übertragen.
  • Technogym Live zeigt am Cardiogerät Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Herzfrequenz in Echtzeit. Der Kalorienwert ist eine Schätzung, kein exakter Messwert.
  • Der aussagekräftigste Vergleich ist der mit dir selbst: unter ähnlichen Bedingungen, mit einigen Wochen Abstand.
  • Messwerte und das BioAge sind Orientierung für dein Training, keine Diagnose.
  • Frag im Studio, was bei dir gemessen wird, wie die Ergebnisse besprochen werden und wie du deine Daten einsehen oder löschen lassen kannst.

Was steckt hinter den drei Namen?

Technogym ist ein Hersteller von Trainingsgeräten. Im Body&Soul Women kommen drei seiner Systeme zum Einsatz, und jedes hat eine eigene Aufgabe.
Technogym Live läuft auf den Cardiogeräten. Statt auf eine Wand zu schauen, siehst du virtuelle Strecken. Die Studioseite nennt als Beispiele eine Radtour durch die Alpen und einen Lauf über eine Strandpromenade. Dazu kommen Trainingsvideos und Live-Kurse. Am Gerät erscheinen Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Herzfrequenz.
Der Technogym Checkup ist die Standortbestimmung. Er erfasst laut Studio Körperzusammensetzung, Beweglichkeit, Herz-Kreislauf-Leistung und Kraftniveau. Das dauert nach Angabe des Studios nur wenige Minuten. Aus den Ergebnissen kann die Grundlage für einen persönlichen Trainingsplan entstehen.
MyWellness ist das Gedächtnis des Systems. Du meldest dich einmal an und hast danach ein eigenes Profil. Daten aus deinem Training werden laut Studioseite dort gespeichert. Abrufen kannst du sie am MyWellness-Kiosk im Studio oder in der App auf deinem Smartphone.
Der Zusammenhang ist einfach. Der Checkup liefert Ausgangswerte, MyWellness ist die Anlaufstelle für deine Daten und deinen Plan, und Live begleitet dich beim Ausdauertraining. Keiner der drei Teile trainiert für dich. Sie geben dir nur Informationen, mit denen du und das Studioteam sinnvoll planen können.
Eine Frau steht am Technogym Checkup und schaut auf die Anzeigen.

Was passiert bei deinem ersten Termin?

Wie dein erster Termin im Detail abläuft, legt das Studio fest. Die Studioseiten beschreiben die einzelnen Bausteine, nicht deren Uhrzeit. Legst du die Bausteine hintereinander, ergibt sich dieser Ablauf:
  1. Du meldest dich einmal an, damit deine Daten deinem Profil zugeordnet werden.
  2. Der Checkup erfasst in wenigen Minuten Körperzusammensetzung, Beweglichkeit, Herz-Kreislauf-Leistung und Kraft.
  3. Aus den Werten und deinen Zielen entsteht die Grundlage für deinen Trainingsplan.
  4. Dein Plan liegt im Profil. Trainingsprogramme lassen sich laut Studioseite auf die verbundenen Geräte übertragen.
  5. Nach einiger Zeit misst du erneut und vergleichst mit deinem Ausgangswert.
Bring zum Termin nichts Besonderes mit, außer bequemer Kleidung und deinen Fragen. Sag am besten gleich, was dich im Alltag beschäftigt: der verspannte Rücken nach dem Bürotag, das Knie, das bei Treppen zwickt, der Wunsch, nach der Arbeit nicht noch lange nachdenken zu müssen. Solche Sätze helfen bei der Planung mehr als jeder Messwert.
Und wenn dir Zahlen zu deinem Körper unangenehm sind, sag auch das. Du kannst fragen, welche Teile für dich gerade sinnvoll sind und wie die Ergebnisse besprochen werden. Ein Checkup soll zeigen, wo du heute stehst. Er soll dir nicht zeigen, wo du angeblich stehen müsstest.

Wie liest du die Werte aus dem Checkup?

Die vier Bereiche lassen sich einzeln lesen, und das ist auch am hilfreichsten. Bei der Körperzusammensetzung geht es darum, wie sich dein Körper aus Muskeln, Fett und anderen Anteilen zusammensetzt. Je nach Messverfahren sind solche Werte Schätzungen, die mit Tagesform und Bedingungen schwanken können. Die Beweglichkeit zeigt, wie frei du dich in bestimmten Bereichen bewegen kannst. Die Herz-Kreislauf-Leistung beschreibt, wie gut du Belastung verkraftest. Das Kraftniveau sagt etwas über deine Muskelkraft.
Der wichtigste Vergleich ist der mit dir selbst. Ein einzelner Wert an einem einzelnen Tag verrät wenig. Erst wenn du nach einigen Wochen unter ähnlichen Bedingungen noch einmal misst, siehst du eine Richtung. Vielleicht kommst du beim Bücken ein Stück weiter nach unten, oder die Treppe im Büro fühlt sich leichter an. Das zählt mehr als jede Vergleichstabelle.
Zur Einordnung, klar und ohne Umschweife: Messwerte und Ergebnisse wie ein BioAge sind Orientierung für dein Training. Sie sind keine Diagnose und ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Wenn dich ein Wert beunruhigt oder du Beschwerden hast, etwa anhaltende Schmerzen, Schwindel oder Druck auf der Brust, gehört das in eine Arztpraxis. Training ersetzt keine Behandlung. Es kann sie aber oft gut ergänzen, wenn deine Ärztin oder dein Arzt dazu grünes Licht gibt.

Was ist das BioAge, und wie viel Gewicht hat diese Zahl?

Beim BioAge wird neben deinem kalendarischen Alter ein biologisches Alter ermittelt. Laut Studioseite fließen vier Bereiche ein: Kraft, also die Leistungsfähigkeit von Oberkörper, Rumpf und Beinen. Flexibilität, also Beweglichkeit und Gelenke. Stoffwechsel, mit BMI, Körperfettanteil und Taille-Hüft-Verhältnis. Und Cardio, mit Ruhepuls, Blutdruck und Sauerstoffaufnahme. Das Studio schreibt außerdem, dass Lebensstil, Ernährung und Aktivität mit einbezogen werden.
Wie genau aus diesen Messungen eine Zahl wird, steht auf der Studioseite nicht. Das kannst du bei deinem Termin erfragen. Frag auch, welche Messwerte bei dir tatsächlich erhoben werden.
Für den Umgang mit der Zahl helfen zwei Gedanken. Erstens ist sie ein Vergleichswert und kein Urteil über dich. Steht dort eine Zahl, die dir zu hoch vorkommt, ist das ein Ausgangspunkt für das Gespräch, keine Niederlage. Zweitens setzt sich das Ergebnis aus Bausteinen zusammen, und einzelne Bausteine sind beeinflussbar. Der BMI setzt nur Größe und Gewicht ins Verhältnis und sagt nichts darüber, wie viel davon Muskeln sind. Deshalb lohnt der Blick auf die anderen Werte.
Als Stellschrauben nennt die Studioseite regelmäßige Bewegung mit Kraft, Ausdauer und Mobilität, ausgewogene Ernährung, Stressmanagement und sieben bis acht Stunden Schlaf. Nichts davon ist neu, und nichts davon musst du auf einmal ändern. Eine Sache reicht für den Anfang.
Mehr dazu im Studio: Welche Messungen ins BioAge einfließen, beschreibt das Studio auf der Seite zum BioAge.

Wie liest du die Anzeige bei Technogym Live?

Am Cardiogerät siehst du laut Studioseite Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Herzfrequenz in Echtzeit. Drei Zahlen, drei unterschiedliche Aufgaben.
Die Geschwindigkeit zeigt dir dein Tempo. Sie hilft dir vor allem, gleichmäßig zu bleiben, statt zu Beginn zu schnell loszulegen. Die Herzfrequenz zeigt, wie stark dein Körper gerade arbeitet. Sie ist bei jedem Menschen anders und hängt auch von Schlaf, Stress, Kaffee, Tagesform und manchen Medikamenten ab. Deshalb ist es sinnvoll, sie über mehrere Einheiten zu beobachten. Wie die Herzfrequenz am Gerät erfasst wird, lässt du dir am besten einmal am Gerät zeigen.
Der Kalorienverbrauch ist bei Cardiogeräten in der Regel eine Schätzung. Nimm ihn als groben Anhaltspunkt für den Vergleich zwischen deinen eigenen Einheiten, nicht als exakte Buchführung. Wer mit dem Gedanken an Zahlen auf dem Display unruhig wird, darf sich ohnehin auf einen einfachen Test verlassen: Beim lockeren Ausdauertraining solltest du dich noch unterhalten können.
Die virtuellen Strecken sind zuerst einmal Ablenkung im guten Sinn. Eine Bergstraße vor dir lässt zwanzig Minuten anders vergehen als eine weiße Wand. Die Studioseite nennt außerdem Trainingsvideos und Live-Kurse und die Möglichkeit, sich mit anderen Mitgliedern zu messen. Ob dich das reizt, entscheidest du. Du kannst eine Strecke auch einfach für dich fahren.
Ein Beispiel: Du fährst dieselbe Strecke in zwei Wochen zweimal im gleichen lockeren Tempo. Beim zweiten Mal liegt deine Herzfrequenz bei gleicher Geschwindigkeit vielleicht etwas niedriger, oder du kommst beim Sprechen weniger außer Atem. Das kann ein Hinweis auf bessere Ausdauer sein, muss es aber nicht, denn die Tagesform mischt immer mit. Solche Beobachtungen sagen mehr über deine Entwicklung als ein einzelner Spitzenwert. Notier dir gern in einer Zeile, wie du dich nach dem Training gefühlt hast. Diese Zeile ergänzt die Zahlen um das, was sie nicht messen können.
Die Studioseite beschreibt zudem, dass die Geräte die Intensität anpassen können. Frag beim Termin, ob und wie das an deinem Gerät eingestellt ist.
Die MyWellness-App auf Smartphones mit Kursplan und Videos.

Was bringen Plan, Kiosk und App im Alltag?

Der größte Nutzen zeigt sich dort, wo dein Alltag voll ist. Laut Studioseite kannst du im MyWellness-Profil Trainingspläne und vergangene Workouts einsehen, Lieblingsübungen speichern und Programme auf die verbundenen Geräte übertragen. Das heißt: Du musst dir nicht vor jedem Training überlegen, was heute dran ist, und nicht mehr aufschreiben, was du beim letzten Mal geschafft hast. Das Studio spricht von weniger Einstellen und weniger manuellem Erfassen.
Laut Studioseite gibt dir der Kiosk außerdem Trainingstipps, Erinnerungen an deine Workouts und motivierende Nachrichten. Ob dich das anspornt oder eher nervt, weißt nur du. Frag im Studio, was sich einstellen lässt.
Die App bringt das Ganze nach Hause. Du kannst dort laut Studioseite deinen Fortschritt im Blick behalten und auch außerhalb des Studios weiter trainieren. Für viele Frauen mit engem Zeitplan ist das eine praktische Sache: Wenn ein Termin im Studio ausfällt, hast du deinen Fortschritt trotzdem im Blick, und beim nächsten Besuch ist alles wieder an einem Ort.
Sichtbarer Fortschritt hilft auch dann, wenn die Waage nichts Neues zeigt. Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer verändern sich oft, bevor sich am Spiegelbild etwas tut. Wer wiederholt misst, sieht diese leisen Veränderungen. Das kann an Tagen helfen, an denen die Motivation nachlässt.
Ein kurzes Wort zu deinen Daten. Werte zu Körper, Puls und Kraft sind persönliche Angaben. Laut Studioseite werden Daten aus dem Training in deinem MyWellness-Profil gespeichert und sind über Kiosk und App abrufbar. Wo sie genau liegen, wer im Studio sie einsehen kann, wie lange sie aufbewahrt werden und wie du sie einsehen, berichtigen oder löschen lassen kannst, ist im Studio zu erfragen. Die Datenschutzerklärung auf der Studio-Website ist dafür die richtige Grundlage. Nach der Datenschutz-Grundverordnung hast du grundsätzlich Anspruch auf Auskunft über die zu dir gespeicherten Daten, und unter bestimmten Voraussetzungen auch auf Löschung.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich sportlich sein, um mit dem Checkup zu starten?

Nein, du brauchst keine Vorkenntnisse. Der Checkup soll zeigen, wo du heute stehst. Laut Studioseite erleichtern die Systeme den Einstieg für alle, die bisher wenig Erfahrung im Fitnessbereich haben. Wie dein Einstieg konkret aussieht, besprichst du im Studio.

Wie lange dauert der Checkup?

Laut Studioseite erhältst du die Bewertung innerhalb weniger Minuten. Wie viel Zeit du für den gesamten ersten Termin einplanen solltest, sagt dir das Studio bei der Terminvereinbarung.

Was, wenn ein Wert schlechter ausfällt, als ich gehofft habe?

Ein Wert ist ein Ausgangspunkt und kein Urteil. Sprich im Studio darüber, welchen Bereich du zuerst angehen möchtest. Bei vielen Menschen verändern sich Kraft und Beweglichkeit mit regelmäßigem Training, und genau das siehst du bei der nächsten Messung.

Brauche ich ein Smartphone für MyWellness?

Laut Studioseite kannst du deine Daten entweder am Kiosk im Studio oder in der App abrufen. Ohne Smartphone bleibt dir also der Kiosk. Ob es weitere Zugänge gibt, erfährst du im Studio.

Kann ich meine Daten einsehen oder löschen lassen?

Nach der Datenschutz-Grundverordnung hast du grundsätzlich Anspruch auf Auskunft über deine gespeicherten Daten, unter bestimmten Voraussetzungen auch auf Löschung. Wie das im Studio abläuft und an wen du dich wendest, erfragst du dort direkt.

Finale Gedanken

Ein System aus Checkup, Kiosk und Cardiogerät ist ein Werkzeug. Es macht dich nicht fitter, indem es Zahlen anzeigt. Es kann dir aber helfen, dein Training an deinem Alltag auszurichten und nach einigen Wochen zu erkennen, dass sich etwas bewegt hat.
Wenn du noch zögerst, denk an den ersten Termin als Gespräch und nicht als Prüfung. Niemand erwartet, dass du sportlich bist. Du darfst fragen, was dir unklar ist, du darfst Teile auslassen, die sich nicht gut anfühlen, und du darfst sagen, was dich im Alltag drückt. Das Studio beschreibt sein System als Unterstützung für Einsteigerinnen, und dieser Anspruch lässt sich am einfachsten im persönlichen Gespräch überprüfen.
Nimm dir drei Fragen mit: Was wird bei mir gemessen? Wie werden die Ergebnisse besprochen? Und wo sehe ich meine Daten später wieder? Wer diese drei Punkte klärt, weiß ziemlich genau, worauf er sich einlässt. Alles Weitere ergibt sich beim Training, Schritt für Schritt und im eigenen Tempo.
Dieser Text wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt.
Romed Kleissl, Inhaber von Body&Soul
Über das StudioRomed Kleissl

Romed Kleissl führt Body&Soul Women in Innsbruck, ein Studio nur für Frauen. Er ist seit über 30 Jahren in der Fitnessbranche tätig.

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